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Psychosoziale Onkologie

Spezifisches Thema der Psychoonkologie ist der mit Behandlung und Bewältigung einer Krebserkrankung verbundene psychosoziale Prozess.
 
Ihr Schwerpunkt ist die Erkrankung als lebensgeschichtliches Ereignis, das wesentlich mehr umfasst als das naturwissenschaftlich definierte Körpergeschehen Krebs.

Die Diagnose Krebs trifft die Menschen meist völlig unvorbereitet, reißt sie aus ihrer Alltagswirklichkeit heraus und stürzt sie in eine Krise.

Man wird schlagartig in eine Welt geworfen, die durch spezifische Assoziationen gekennzeichnet ist.

Über kaum eine andere Erkrankung gibt es so viele Phantasien, Mythen und Ideologien, die den Umgang mit den Betroffenen bestimmen.

Betroffene und Angehörige befinden sich damit in einem psychischen Ausnahmezustand den Klaus Gerdes als "Sturz aus der normalen Wirklichkeit" treffend beschrieben hat.

Diese Krise wird im individuellen Erleben in vielfältigen Brechungen erfahren und ist immer als Unruheherd im Hintergrund vorhanden.

Ca. 30 % der Krebsbetroffenen sind durch die Erkrankung, deren nebenwirkungsintensiven Behandlungen sowie die psychosozialen Folgen so belastet, dass sie psychoonkologisch qualifizierte Unterstützung für die Verarbeitung dieser Erfahrungen benötigen.

Im Prozess der Verarbeitung geht es darum, Zeit und Geduld im Gespräch zu erfahren, die es ermöglichen den eigenen, angemessenen Weg mit der Krebserkrankung zu finden.

Dabei können Entspannungsmöglichkeiten ebenso wichtig sein wie Vorbereitungen auf eine Krankenhaussituation, die Klärung von Kommunikationsstörungen, das Leben mit den Folgen von Operationen, Chemotherapie, Bestrahlung oder Hormontherapie sowie die Auseinandersetzung mit dem Sterben und dem Lebensmut.
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